Es war eine Geschichte, die sich über Monate hinzog, aber der Reihe nach.
13.10.2025: Sperrung des Brunnens
Nachdem Wurzeln des Baumes einige Pflastersteine hochgedrückt hatten und erst einmal geklärt werden musste, was nun gemacht wird und wer die Finanzierung übernimmt, sperrte die Stadt Saarbrücken wegen Sturzgefahr die Brunnenanlage.
Etliche Ortstermine mit Stadt, Umweltamt usw. folgten, während gleichzeitig geklärt wurde, wer der Eigentümer ist und wer für die Instandhaltung zuständig ist.
Am Ende kam dabei heraus, dass uns die Stadt Materialien zur Verfügung stellt, aber für die Arbeiten musste die Arbeitsgemeinschaft selbst sorgen.
26.3.2026: Entfernung der Pflastersteine
Relativ schnell fand sich ein Team aus vier Männern zusammen, die sich bereit erklärten, die Arbeit zu übernehmen.
Zuerst musste klar sein, wer die Pflastersteine übernimmt bzw. sie abtransportiert. Hier gab es aber die kleine Eschringer Lösung, indem sie im Ort wieder verwertet werden konnten.
Nachdem die Steine entfernt und verladen waren offenbarte sich erst der Untergrund, auf den man aufbauen musste.
Vorab Material zu ordern wäre nicht sinnvoll gewesen, da erst jetzt klar wurde, was und wieviel man für einen stabilen Unterbau benötigte.
Mit viel Sorgfalt wurde alles freigelegt, damit man danach den Materialplan aufstellen konnte.
Die Stadt Saarbrücken hatte uns bereits im Vorfeld zugesagt, dass wir Schotter, Kalksplit, Randsteine und Beton bekommen.
Um das Abrutschen des Kalksplits zu verhindern schaute man sich verschiedene Unterkonstruktionen an und entschied sich für die hier am besten geeignete.
Die Firma Freidinger als Eigentümer der Fläche finanzierte die Kunststoffroste, dafür vielen Dank.
Jetzt musste nur noch auf den Liefertermin gewartet werden, damit sich das Viererteam wieder für die Weiterführung der Arbeiten verabreden konnte.
1.4.2026: Vorarbeiten
Dank pünktlicher Lieferung konnte die Arbeit am Untergrund starten.
Nach links wurden mehrere Randsteine gesetzt, der Boden wurde mit Schotter aufgefüllt und befestigt und um den Baum wurde ein Metallring installiert.
Jeder schleppte das Werkzeug an, welches benötigt wurde und bis zum Nachmittag war der Untergrund vorbereitet und eben gezogen.
Der Kalksplit konnte geordert werden, mit der Hoffnung, doch noch zu Ostern einen freien Brunnen zu zaubern.
2. April 2026: Fertigstellung
Tatsächlich konnte am Gründonnerstag gegen 9 Uhr noch eine Lieferung mit Kalksplit erfolgen, so dass die Arbeiten weiter gehen konnten.
Mit dem Schwung und der Freude an der Arbeit in diesem tollen Team wurde die Oberfläche schließlich fertig gestellt und die Absperrungen konnten zur Seite gestellt werden.
Somit war das Geschenk eines freien Brunnens zu Ostern an die Bewohner fertig und die fast schon endlos scheinende Absperrung gehörte nach fast 6 Monaten Wartezeit nun endgültig der Vergangenheit an.
Vier fleißige Männer konnten am Ende zurecht stolz auf ihre Arbeit sein.
Die Arbeitsgemeinschaft bedankt sich ganz herzlich bei euch für die tolle Arbeit und die Bereitschaft, dies für unseren kleinen Ort zu leisten.
Umgehend hatte die Firma Freidinger die Pumpe wieder gestartet, so dass sogar an Ostern das Wasser bereits gelaufen ist.
Mittlerweile wird die Bank wieder als Ruhestelle und der Brunnen als Wasserlieferant eifrig genutzt.







