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SUMMARY:Vortrag "Auf Wunder ist kein Verlass"
DESCRIPTION:Auf Wunder ist kein Verlass \nAm 20. Januar haben wir mit einem Vortrag im Dorfgemeinschaftshaus die Initative zu Vorsorgemaßnahmen für einen längeren Stromausfall gestartet. Nachdem der Vortrag von Matthias Gund und Wolfgang Arnold bei den 25 Anwesenden ein positives Echo gefunden hat\, laden wir für Dienstag\, dem 24. Februar um 18:30 zu einem weiteren Treffen im Dorfgemeinschaftshaus ein. Worum geht es? \nAm 20. Januar konnten wir zeigen\, dass selbst eine Verzehnfachung der vorhandenen Windkraft- und Solaranlagen unsere Stromversorgung nicht sichern können solange es keine Speichermöglichkeiten für Stromüberschuss gibt. Optimisten gehen davon aus\, dass die Entwicklung geeigneter Speicher fünf oder gar zehn Jahre dauern wird. Bis dahin müssen Kohle-\, Gas- oder Atomkraftwerke spontan einspringen und die Versorgung sichern. Unsere Nachbarn\, die nicht an Wunder glauben\, sind in der Richtung längst aktiv. Unsere politisch Verantwortlichen aber legen in knapp 90 Tagen die letzten Atomkraftwerke still und fahren selbst moderne Kohlekraftwerke runter.\nBis es zum Embargo der Energieimporte aus Russland kam\, haben wir 55% unseres Erdgasbedarfs\, 34% unseres Rohölbedarfs und 26% unseres Kohlebedarfs aus Russland importiert (Quelle: Ifo-Institut). Flüssiggas (LNG) soll das alles zusammen mit den „Erneuerbaren“ ersetzen. LNG ist verflüssigtes Erdgas\, das über Terminals in deutschen Häfen in den gasförmigen Zustand zurück gebracht und in die Speicher geleitet wird. LNG ist durch Umwandlung und Transport per se 3-mal so teuer wie Gas aus Pipelines. (Anmerkung: LNG wird zumeist durch Fracking gewonnen\, was besonders klima- und umweltschädlich ist – so die Deutsche Umwelthilfe).\nDazu kommt\, dass die ganze EU ein Embargo gegen Russland ausgesprochen hat\, mit der Folge\, dass Holland\, Frankreich\, Italien usw. auf dem Weltmarkt als Konkurrenten auftreten und um Gas feilschen. Auf einem begrenzten Markt herrscht folglich viel mehr Bedarf\, was die Preise treibt. Selbst wenn Deutschland am höchsten pokert\, wäre die LNG-Menge gegenüber dem russischen Pipelinegas verschwindend gering\, weil es gegenwärtig nur zwei provisorische Schiffsterminals an der deutschen Küste gibt\, an denen jedes LNG-Schiff ca. 20 Stunden entladen wird. Obwohl in den nächsten Jahren mehr Terminals gebaut werden sollen\, können wir für diesen und den kommenden Winter nur damit rechnen\, dass weniger als ein Drittel des russischen Gases durch LNG-Schiffe ersetzt werden kann. Höchst prekär für unsere Stromversorgung\, weil Gaskraftwerke in „Dunkelflauten“ einspringen müssen. So war am 15. Januar die Versorgung in Baden-Württemberg nicht mehr gesichert. Die Bevölkerung wurde aufgerufen\, an diesem Abend Strom zu sparen\, da es sonst zu Abschaltungen gekommen wäre.\nIn vielen Städten ist die Verwaltung mittlerweile alarmiert. Die Stadt St. Ingbert hat kurz vor Jahresschluss in einem Rundschreiben an alle Haushalte dazu aufgerufen\, für den Notfall (wie z.B. Blackout) Vorsorge zu treffen und auf den Ratgeber des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hingewiesen.\nAuch das Innenministerium von NRW ist besorgt und versichert\, zum Schutz der Handlungsfähigkeit der Polizei NRW werden zum aktuellen Zeitpunkt Strategien und Lösungen entwickelt\, die im Falle eines landesweiten Blackouts zum Tragen kommen. In diesem Rahmen soll z.B. jede(r) Beamtin/-er seine ärztlich verordneten Dauermedikamente für mindestens vier Wochen zu Hause bevorraten. Ferner wird allen Polizeibediensteten geraten\, generell Vorbereitungen für den Krisenfall zu treffen.\nIn der Gemeinde Pulheim (bei Köln) hat ein Krisenstab unter Leitung von Bürgermeister Frank Keppeler Vorbereitungen für unterschiedliche Szenarien im Zusammenhang mit der Energiekrise beraten und Entscheidungen getroffen. So wird es bei einem längeren Ausfall des Notrufs oder in Falle eines längeren Stromausfalls feste Anlaufstellen geben\, wo Feuerwehrkräfte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung angetroffen werden können. In Nachbardörfern wird es je ein Einsatzfahrzeug geben\, von dem aus die Bevölkerung beim Stab der Einsatzzentrale einen Notruf absetzen kann.\nDie Stadt Rostock richtet für den Krisenfall fünf große Sporthallen als Wärmeinseln her (ab sofort per Internet zu finden). Falls die Telekommunikation vollständig ausfällt\, werden an elf Plätzen der Stadt Katastrophenschutzleuchttürme eingerichtet\, wo Hilfegesuche und Notrufe abgegeben und Rettungskräfte angefordert werden können.\nDer Notfallplan für Koblenz sieht vor\, dass in bis zu elf Feuerwehrgerätehäusern\, dem Bürgeramt und dem Bauberatungszentrum Anlaufpunkte – Leuchtpunkte – errichtet werden\, wo es Zugang zu Informationen\, Telefon und Rettungsdiensten geben soll. Zusätzlich hat man in Koblenz Treibstoff gebunkert\, Rettungsfahrzeuge sollen mobil bleiben. Weiterhin sind vier mobile Ölheizungsanlagen zum Stückpreis von 100.000 Euro bestellt\, welche sich an die Heizungsanlagen von Turnhallen anschließen lassen\, um so „Wärmeinseln“ für frierende Menschen zu schaffen. In drei Turnhallen stehen insgesamt 600 Feldbetten bereit. Die Stadt hat an Knotenpunkten Lautsprecher installiert\, um eine stromunabhängige Kommunikation mit der Bevölkerung zu sichern.\nDamit in Eschringen bei einem totalen Stromausfall nicht sämtliche „Lichter“ ausgehen\, wurde am 20. Januar drüber beraten\, eine Initiative zu gründen\, bei der sich Bürger/-innen engagieren\, die im Fall des Falles bereit sind\, mit ihren Fähigkeiten Einwohner in Not aktiv zu unterstützen. Die Not wird groß werden\, wenn es für 3\, 5 oder mehr Tage weder Strom noch Trinkwasser gibt und weder Einkaufen\, Tanken\, Geldabheben oder ein Arztbesuch möglich ist.\nIn St. Arnual wurde z.B. ein Verein gegründet\, der mit Notvorräten und einem Stromgenerator im örtlichen Umfeld helfen will.\nEine solche Initiative kann natürlich nicht die staatliche Katastrophenhilfe durch Feuerwehr\, Technisches Hilfswerk\, Bundeswehr oder Rotes Kreuz ersetzen\, aber diese Initiative garantiert zusätzliche Sicherheit\, wenn staatliche Hilfe aus vielerlei Gründen spontan nicht geleistet werden kann.\nAm 24. Februar\, 18:30 Uhr (Freitag) laden wir in Abstimmung mit der Arge zur Vorbereitung der „Initiative Stromausfall“ in’s Dorfgemeinschaftshaus ein\, damit Stromrationierung oder Blackout uns nicht unvorbereitet treffen. \nWolfgang Arnold/Matthias Gund
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SUMMARY:Sprachkurs: Parlez-vous francais?
DESCRIPTION:Sprachkurs: Parlez-vous francais? – Französisch für den Alltag (Fortgeschrittene) \nEnsheim. Die Katholische Erwachsenenbildung Saarpfalz (KEB) lädt ab Montag\, 27. Februar\, 17-18.30 Uhr\, zu einem weiteren Französisch-Sprachkurs für Fortgeschrittene nach Ensheim ins Pfarrheim\, Schwester-Gottfrieda-Str. 7 ein. Der Kurs (5 Termine/21\,50 Euro) richtet sich an Teilnehmende auf Mittelstufenniveau (A2/B1)\, die ihren Wortschatz erweitern\, ihren Ausdruck verbessern und nebenbei ihre Grammatikkenntnisse auffrischen wollen. Im Mittelpunkt stehen die Verständigung in Alltagssituationen\, das Erfahren landeskundlicher Themen\, sowie die Behandlung Ihrer Lieblingsthemen. Die Kursleiterin ist eine erfahrene Muttersprachlerin. Der Kurs ist fortlaufend und ein Einstieg jederzeit möglich. Anmeldung: KEB\, Tel. 06894/9630516 od. kebsaarpfalz@aol.com
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